Mindestgangbreite (Minimum Aisle Width)
Welches Problem löst das?
Gänge in Lagern, Werkstätten und Krankenhausfluren kosten Miete oder Bau: schmalere Gänge bedeuten mehr Regale und höhere Lagerdichte. Zu eng aber — der Roboter streift beim Drehen Regale, hat keine Vermeidungszone, bleibt in Kurven stecken. Zu weit und Sie verschwenden Lagerfläche.
Beim Auswählen zuerst die vorhandene Gangbreite messen, dann ein Modell wählen, dessen Mindestgangbreite passt — bei 80cm Gängen keinen 60cm-Differenzialchassis kaufen (braucht 1,2m zum Wenden), sondern einen Omni-Rad-Chassis, der seitwärts durchfährt.
Wie liest man die Kennwerte?
- Karosseriebreite + 20cm: Differenzialchassis werden typisch mit Karosseriebreite + 20cm angegeben; Omni-Rad/Mecanum können schmalere Gänge seitwärts durchfahren.
- Wenderadius: Differenzial dreht auf der Stelle mit Radius ≈ Karosserieradius, aber Vermeidung und Sicherheitsabstand kommen dazu. Omni-Räder fahren seitwärts ohne Drehen — großer Vorteil in engen Gängen.
- Vermeidungszone: Das LiDAR braucht Erkennungsdistanz; 10cm pro Seite sind üblich. Bei Ausbuchtungen (Feuerwehrschränken, Stützen) aufrunden.
- Regalabstand: Der Gang zwischen zwei Regalreihen = Roboter-Mindestgangbreite plus Ladungsüberstand.'
Häufige Irrtümer
Empfohlene Modelle
Für enge Gänge Tbot-OW Omni-Rad-Chassis (seitwärts ohne Drehen, Gang schrumpft auf Karosseriebreite +15cm); für allgemeinen Indoor-Einsatz Tbot-N5-3D (50cm Durchmesser, 70cm Gang passierbar). Abmessungen: Technische Daten.
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