Automatisches Andocken (Auto Docking)

Auto-Docking (automatisches Laden) bedeutet: Bei Akkunach unter einen Schwellwert fährt der Roboter selbst zur Ladestation und richtet auf den letzten Metern per feiner Zweit-Lokalisierung seine Elektroden auf 10mm genau aus – für unbeaufsichtigtes Laden.

Welches Problem es löst

Reinigungs- und Transportroboter müssen rund um die Uhr laufen; niemand steckt täglich das Ladekabel ein und aus. Niedrigem Akku → autonom zur Station → präzise Ausrichtung → automatische Ladung ist die Voraussetzung für unbeaufsichtigten Betrieb.

Andocken heißt nicht einfach „in die Nähe fahren“: Die Station hat Montagetoleranzen, der Boden kann geneigt sein. Auf den letzten Dezimetern ist eine feine Zweit-Lokalisierung nötig, sonst führt schlechter Elektrodenkontakt zu Lichtbögen.

Wie man die Kennwerte liest

Häufige Irrtümer

Irrtum: gute Navigation = gutes Andocken. Die Global-Lokalisierung ist zentimetergenau, das Andocken millimetergenau – eine zweite Feinlokalisierung ist Pflicht.
Irrtum: die Station kann überall stehen. Sie muss fix, auf ebenem Boden und mit freier Anfahrt sein.
Irrtum: Andocken ist nur Laden. Es ist der Kern des unbeaufsichtigten Betriebs; die Ausfallrate bestimmt die Verfügbarkeit.

Passende Modelle

Tbot-OMNIRäder fahren seitlich mit ±10mm in die Station; die gesamte Baureihe unterstützt Auto-Docking. Siehe Tbot-Plattform und Spezifikationsübersicht.

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